Die Stadt Pinneberg hat derzeit einen Schuldenberg von 130 Mio. Euro.


Direkt zum Seiteninhalt



Fotos von Pinneberg und aus der Umgebung. Einmal anklicken, ansehen und Bildunterschriften lesen.


Ausgangslage

Die katastrophale Ausgangslage

Die Stadt Pinneberg schiebt aktuell einen Schuldenberg von rund 158 Millionen Euro vor sich her. Pinneberg ist nicht einmal in der Lage, die jährlich anfallenden Zins- und Tilgungsleistungen in Höhe von rund 5 Millionen Euro aus den laufenden Einnahmen zu zahlen. Selbst dafür müssen neue Kredite aufgenommen werden.

Gigantische Schuldenberge
- unsere Kinder müssen sie bezahlen!


Die Gesamtverschuldung der Stadt soll nach der momentan gültigen mittelfristigen Finanzplanung von derzeit rund 158 Mio. Euro auf rund 208 Mio. Euro bis zum Jahr 2019 anwachsen.

Haben wir das Recht, unseren Kindern diese gewaltigen Schuldenberge zu „vererben“, ihnen dafür die Zins- und Tilgungsleistungen durch noch höhere Gebühren, Steuern und sonstige Abgaben aufzubürden, ihnen damit ihre zukünftige finanzielle Lebensgrundlage zu zerstören, und wie wollen wir ihnen das begründen? Nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber den jetzigen Steuerzahlern und den nachfolgenden Generationen wirklich wahr?

Was ich mir für eine sorgenfreiere Zukunft unserer Kinder von der Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg, aber auch von allen politischen Parteien der Ratsversammlung wünsche, ist eine an dem Gedanken der Generationengerechtigkeit ausgerichtete, verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltspolitik, eine sorgfältige Kosten- und Nutzenüberprüfung aller finanzpolitischen Entscheidungen, die Festlegung von Obergrenzen für die Verschuldung der Stadt Pinneberg, das Erarbeiten von Plänen für die Rückführung der Schulden und einen harten unnachgiebigen Sparkurs.


Nicht mehr das politisch Wünschenswerte sondern das finanziell Machbare soll als Grundlage zukünftigen Handelns dienen. Die Stadt darf nicht länger über ihre Verhältnisse leben und muss mit Mut und Entschlossenheit mit der Haushaltskonsolidierung beginnen.

Jetzt hat die Haushaltskonsolidierung begonnen.

Siehe: Berichte im Pinneberger Tageblatt vom 13. Oktober und 24. November 2012


"Höhere Steuern, mehr Parkgebühren"

"Pinneberg hat das Sparen gelernt"

Oder doch noch nicht?

Während der Monate Januar bis Mai 2013 werden heimlich still und leise irgendwoher 49 Mio. Euro zusätzlicher Schulden für die Pinneberger Steuerzahler für das laufende Jahr aus dem Schulden-Hut gezaubert und ebenso heimlich still und leise (ohne Information der Öffentlichkeit) in den Haushalt "eingearbeitet" und - man kann es kaum glauben - im August wieder entfernt. Die Ursachen: "Fehlbuchungen" und "Missverständnisse".


Das sieht weder nach einer konsequent geplanten Haushaltskonsolidierung, noch nach einer einwandfrei funktionieren Finanzbuchhaltung aus.

Die bedauerliche Tatsache ist:

Wir leben finanziell weiterhin auf großem Fuß, ohne die Frage beantwortet zu haben, wie unsere Kinder die Schulden, die wir heute auftürmen, je zurückzahlen können.

Auch fehlen Berechnungen darüber, welche Auswirkungen im Detail die späteren Zins- und Tilgungsverpflichtungen auf die nachfolgenden Generationen haben werden.



Der Pleitegeier sitzt schon jetzt
in den Pinneberger Kinderzimmern.








Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü